Das Spiel und sein Ablauf

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Spielablauf

ab 18:00

Zusammentreffen der Schlaraffen in der Burg

ab 18:00

19:30 Uhr

Sippungsanfang

ab ca. 19:35 Uhr

Eröffnung des 1.Teiles

ab ca. 19:35 Uhr

ca. 20:00/20:15 Uhr

Schmus- und Atzungspause

ca. 20:15/20:30 Uhr

Sippungsfortsetzung mit 2.Teil

ca. 20:15/20:30 Uhr

ca. 21:30/22:00 Uhr

Ende der Sippung

Das schlaraffische Spiel ist - wie bereits an anderer Stelle erwähnt - an höfische Formen und Gebaren aus dem Mittelalter, konkreter aus der Ritterzeit angelehnt. Aus diesem Grund gibt es eine Rittertafel, die Junkertafel für den Nachwuchs, einen Thron mit den "fungierenden Herrlichkeiten", Marschall und Kantzler, sowie Ceremonienmeister und weitere Ämbter.

Jeder dieser Funktionen sind bestimmte Eigenschaften und Aufgaben zugeschrieben. Festgelegt wird das Ganze durch das einzige und wahre Gesetz der Schlaraffen: Spiegel und Ceremoniale (S&C). Hierin ist Alles zu finden, was man zum Spielablauf und den Rahmenbedingungen wissen muß. Wichtiger als jeden Paragrafen in S&C zu kennen ist allerdings, dass eben Vieles nicht oder nicht eindeutig geregelt ist. Das gibt sehr viel Spielraum für Interprätationen und eben das schlaraffische Spiel. 

Jede schlaraffische Zusammenkunft (Sippung genannt) besteht aus zwei Teilen - immer und überall auf der Welt in jedem Schlaraffenreych. Deutsch ist die Schlaraffensprache - auch das verbindet rund um den Erdball.

Im ersten Teil gibt es einen mehr oder weniger festgelegten, überall gleich ablaufenden Fahrplan für dessen Durchführung. Es ist der formelle Teil; oder wie wir Schlaraffen auch sagen: der ambtliche Teil. Die Begrüßung der eingerittenen Freunde (Besucher) gehört ebenso dazu wie das Verlesen des Protokolles der letzten Sippung und die Nachrichten aus dem Kantzlerambt.

Die Schmus- und Atzungspause - eine kurze Zeitspanne für Gespräche zwischendurch (Schmus - schmusen - erzählen) oder um Nahrung aufnehmen zu können (zu atzen - Atzung - Essen) - trennt den ambtlichen ersten Teil von der zweiten Hälfte der Sippung.

Der zweite Teil steht immer unter einem besonderen Thema, dass rechtzeitig vorher bekannt gegeben wird (im sogenannten Vademecum und/oder der Sippungsfolge). Literarische, künstlerische oder musikalische Themen sind ebenso vertreten, wie doppeldeutige oder humorvolle Oberbegriffe, die man in schlaraffischer Manier auslegen kann wie man möchte. Ein Beispiel: "Alles nur Bach - oder doch im Fluß". Man kann sich bei diesem Beispiel mit Johann Sebastian Bach genauso vorbereitend beschäftigen, wie mit Gewässern ... oder anderen thematisch brückenschlagenden Begriffen.

Wichtig an der ganzen Sache: jeder Teilnehmer darf etwas zum Thema beitragen, muss es aber nicht. Wie und was vorgetragen wird bleibt dem Einzelnen überlassen; der Beitrag sollte jedoch 3 Minuten nicht übersteigen. Als Dank für eine eigene Beteiligung gibt es den schlaraffischen Applaus ("drei Lulu") als Anerkennung und in den meisten Fällen ein kleines Andenken - sogenannte Ahnen.

Während des ersten und des zweiten Teiles kommt es auch oft vor, dass sich humoristisch Zwiegespräche und Diskussionen entzünden - die Schlaraffen sprechen dann vom "güldenen Ball".

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang wäre noch: gibt es Streit zwischen zwei Schlaraffen, so wird dieser mit einem Duell beendet. Nein - nicht mit Waffen! Schlaraffen sind defensive Zeitgenossen. Man duelliert sich mit Worten oder in künstlerischer Form.

Alle hier niedergeschriebenen Informationen können aber nicht ansatzweise das Spiel in seiner Gesamtheit darstellen und wiedergeben. Man muss Schlaraffia selbst und real erleben, um das Ambiente, das Drum-herum und den Geist, der über allem schwebt wahrnehmen zu können. Nur so kann man sich selbst die Frage stellen "ist das etwas für mich oder nicht".

Wir laden Sie ein

Ein deutsches Sprichwort sagt "Probieren geht über studieren". Und genau so ist es mit der Schlaraffia. Wir laden Sie deshalb herzlich ein, an einem unserer Treffen teilzunehmen. Kostenlos und unverbindlich!

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Damit ihr erster Besuch auch von Anfang an gelingt: Schlaraffia ist nicht "der Club der oberen Zehntausend". Aber wir legen trotzdem nicht nur im Umgang miteinander einen gewissen Maßstab zugrunde, sondern auch im Erscheinungsbild. Es muss nicht zwingend ein Anzug sein, den Sie bei ihrem Besuch bei uns tragen, aber ein Jacket über dem hemd wäre schon schön. Eine Krawatte oder Fliege zu tragen ist ebenso erwünscht. Haben Sie beides nicht zur Hand: kein Problem - wir helfen Ihnen gerne für den Abend aus.
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